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Nachwuchsstürmer ist bei Fortuna Düsseldorf in Warteschleife

22.02.2021 11:05

Aurich/Düsseldorf. Den Einstieg bei Fortuna Düsseldorf hatte sich der Auricher Simon Hoffmann auch anders vorgestellt. Im Sommer war der Angreifer (Jahrgang 2004) von RB Leipzig zu den Rot-Weißen an den Rhein gewechselt. Die Saison in der Bundesliga der B-Junioren war für Hoffmann Mitte Oktober zu Ende. Der Spielbetrieb wurde wegen der Corona-Pandemie lahm gelegt. An zwei von vier Spielen der Düsseldorfer nahm der Auricher Stürmer teil. Kaum Punktspiele Dazu sagte Hoffmann, der bis 2017 bei der SpVg Aurich für Furore sorgte, im Gespräch mit den Ostfriesischen Nachrichten: „Nur ein paar Spiele, dass ist schon richtig nervig.“ Immerhin schoss er zum Auftakt der Saison beim 1:3 in Köln den Ehrentreffer für die Fortuna. Zu Beginn der Zwangspause rangiert Düsseldorf mit vier Zählern auf Platz 13. Für Hoffmann ist dieser Zwischenstand nicht aussagefähig. Noch ist noch Luft nach oben und die Mannschaft hat Potential, ist zu hören. In den vergangenen vier Jahren schloss die U17 immer einstellig auf Rang sieben oder acht in der Bundesliga West ab. Ob die Mannschaft in dieser Saison noch Gelegenheit bekommt, ihre Stärken zu zeigen, bleibt ungewiss. Anfang Dezember verabschiedete sich die Mannschaft in die Winterpause. Trainieren ist Privileg Hoffmann hat mit seinen Mitstreitern mittlerweile das Training wieder aufgenommen. „Auf dem Fußballplatz zu sein, das ist schon ein großes Privileg“, sagt er, „aber irgendwie fühlt es sich wie ein leeres Ziel an, weil niemand weiß, wann wir wieder spielen werden“, gibt er zu bedenken. Viermal die Woche wird ab 18 Uhr trainiert. Dazu gesellt sich eine Übungseinheit am Wochenende. Zum Trainingsalltag gehören Ausdauer, Schusstechnik und Spielformen. Die Mund-Nase-Maske darf vor und nach dem Training nicht fehlen. An einem Tag in der Woche ist trainingsfrei. Mal Zeit, um herauszugehen. Gruppenausflüge sind nicht möglich, nur zu zweit. So verlangen es die Corona-Regeln. Am Tage ist für Hoffmann Schule angesagt. Alles online. „Ich komme damit schon klar, aber cool ist das nicht“, lautet sein Urteil. Gegenwärtig hält sich Hoffmann bei seinen Eltern in Aurich auf. Er kuriert eine Knöchelverletzung aus. Aber schon bald will er wieder nach Düsseldorf aufbrechen. Demnächst steht sein 17. Geburtstag an. Sein Wunsch ist einfach. Er möchte so schnell wie möglich Tore schießen. Nicht nur im Training, sondern in Punktspielen. Das fühlt sich einfach besser an, meint er. Tore sind seine Währung, mit der er sich für die U19-Mannschaft von Fortuna empfehlen will. Der nächste Schritt für Hoffmanns Fußballlaufbahn. „Schauen wir mal, wie es weitergeht“, blickt er gelassen nach vorne.

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